Warum Kompanien ?

Um einer positiven Entwicklung der Mitgliederzahlen in der Bruderschaft (869 Personen, Stand Juli 2005) Rechnung zu tragen, bietet es sich an, Veränderungen an der organisatorischen Struktur des Vereins vorzunehmen. 1999 werden zusätzlich 2 Kompanien in der Bruderschaft gegründet. Aufgabe der Kompanien ist es, durch eigene Aktivitäten und Unternehmungen die Bruderschaft in der öffentlichkeit zu repräsentieren und den inneren Zusammenhalt der Bruderschaft zu fördern. Einzelne Meinungen, Verbesserungsvorschläge und auch Kritik der einzelnen Schützenbrüder finden auf dem "kurzen Dienstweg" noch besser Gehör. Eigene Aktivitäten können z.B. Kompaniefeste, Familientage aber auch Veranstaltungen sein, an denen die ganze Bevölkerung teilhaben kann. Die Kompanien sollen auch mit Aufgaben betraut werden, für die sonst der gesamte Schützenvorstand herangezogen wurde (Maibaumaufstellung etc.) . Mit der Bildung der Kompanien wird die Organisation der Bruderschaft dezentralisiert und sollte dadurch flexibel auf in der Zukunft liegende Aufgabenstellungen reagieren können. Altbewährtes erhaltend aber auch mit Sinn für Neuerungen geht die St. Hubertus Schützenbruderschaft Niederense in das neue Jahrtausend.

Organisation der Kompanien

Gründungsmodalitäten

Die Zuteilung der Mitglieder zu den einzelnen Kompanien ist in der Gründungsphase ein Problem. Der Schützenvorstand einigte sich auf folgenden Modus: 

Niederense wird in 3 Gebiete aufgeteilt. Die einzelnen Schützenbrüder werden in diese Gebiete nach Strassen zugeteilt. Ziel sollte sein, das alle Kompanien etwa die gleichen Mitgliederzahlen haben. 
Für die Zukunft wird jedoch eine Selbstzuteilung angestrebt.

Struktur 

Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, der Hauptmann und der Adjutant gehören während ihrer Amtszeit keiner Kompanie an. Die Kompanien werden von dem Kompanieleiter bzw. seines Stellvertreters geführt. Außerdem wählt jede Kompanie einen Kompanieschriftführer und einen Kompaniekassenwart. In der Gründungsphase werden die Kompanieleiter zunächst für zwei Jahre kommissarisch eingesetzt. Sie berufen die konstituierenden Kompanieversammlungen ein, in denen die Stellvertreter aus den Reihen der Kompanie für 2 Jahre gewählt werden. Nach Ablauf der zweijährigen Gründungsphase werden die Kompanieleiter ebenfalls für eine Amtszeit von 2 Jahren gewählt.

Vorraussetzung um zur Wahl zugelassen zu werden: Die Kompanieleiter müssen dem Hauptvorstand angehören.