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Gemeinsame Versammlung unserer drei Kompanien

Von Tobias Schulte, (Kommentare: 0)

Am Freitag den 19.11.2021 um 20 Uhr findet in der Hubertushalle die gemeinsame Versammlung unserer drei Kompanien statt.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:

1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Totengedenken
4. Verlesung der Protokolle 2019
5. Geschäftsberichte
6. Kassenprüfungen
7. Wahlen
8. Bericht der Standartenträger
9. Ausblick 2022
10. Verschiedenes

Die Veranstaltung findet unter Anwendung der 3G-Regel statt, Nachweise werden am Eingang kontrolliert.

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Wir gratulieren Josef Bernhard Dohle zum 100. Geburtstag

Von Tobias Schulte, (Kommentare: 0)

Im Namen der Schützenbruderschaft St. Hubertus Niederense 1824 e. V. gratulieren am heutigen Samstag, den 30.10.2021 die beiden Brudermeister Andreas Kaufmann und Johannes Dülberg sowie der amtierende Schützenkönig Niklas Köhler seinem langjährigen Mitglied Josef Bernhard Dohle zu seinem 100. Geburtstag. Josef Bernhard Dohle gehört der Bruderschaft seit nunmehr 82 Jahren an.

Josef Bernhard Dohle trat 1939 in die Schützenbruderschaft St. Hubertus Niederense ein. Aufgrund des zweiten Weltkrieges fand 1939 das zunächst letzte Schützenfest in Niederense für einige Jahre statt. Josef Bernhard Dohle ging am 01.08.1941 zur Marine nach Kiel. Seine Grundausbildung erlangte er in Frederikshavn in Dänemark. 1941 und 1942 war Josef Bernhard Dohle in Lettland stationiert. Die seemännische Ausbildung erlangte er auf dem Linienschiff „Schleswighafen“. Von der griechischen Insel Rhodos aus wurden die Einsätze der Flotte koordiniert, bis Josef Bernhard Dohle in englische Kriegsgefangenschaft genommen wurde, bei der er nach Ägypten verlegt wurde. In Ägypten besuchte Josef Bernhard Dohle die Lageruniversität und studierte Musiktheorie und Musikgeschichte. Im Sinfonieorchester spielten insgesamt 45 deutsche Kriegsgefangene. Nachdem Josef Bernhard Dohle kurzzeitig nach Libyen versetzt wurde, kam er am 18.09.1948 wieder nach Hause. Ein Datum, welches Josef Bernhard Dohle nie vergessen wird und inzwischen ziemlich genau 73 Jahre zurückliegt.

Beim Schützenfest 2019 konnte Josef Bernhard Dohle für 80 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Die Ehrung fand sonntags im Rahmen des Schützenfestumzuges vor seinem langjährigen Wohnsitz in der Ensestraße in Niederense statt.

Eine Bruderschaft lebt von ihren vielen verschiedenen Generationen. Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Niederense 1824 e.V. ist stolz darauf, seinem Mitglied Josef Bernhard Dohle zum 100. Geburtstag gratulieren zu können. Josef Bernhard Dohle ist durch seine jahrelange Vereinstreue ein Vorbild unserer Bruderschaft.

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Wir laden zum Herbstfrühshoppen ein

Von Tobias Schulte, (Kommentare: 0)

Der Vorstand der Schützenbruderschaft St. Hubertus Niederense 1824 e.V. lädt alle Mitglieder, die Einwohnerinnen und Einwohner sowie alle Freunde des Vereins und Interessierten aller Altersklassen herzlich zum diesjährigen Herbstfrühshoppen ein. Das Herbstfrühshoppen findet am Sonntag, den 24. Oktober 2021 ab 11.30 Uhr vor der Hubertushalle auf dem Festplatz am Heuerwerth statt. Nur bei Regen wird das Fest in die Hubertushalle verlegt. Die Veranstaltung soll in Form eines Familientages dazu beitragen, dass das Vereinswesen wieder angekurbelt wird und Alt und Jung dabei zusammenkommen können. Für Speis und Trank wird bestens gesorgt. Der Tag wird vom Niederenser Spielmannszug sowie der Blasmusikkapelle „Wirres Blech“ musikalisch untermalt. Das Herbstfrühshoppen wird unter der Initiative „Neustart Miteinander“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Zutritt haben alle Personen unter Einhaltung der 3G-Regel.

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165.000 Euro vom Land NRW für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen in der Hubertushalle

Von Tobias Schulte, (Kommentare: 0)

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Niederense erhält knapp 165.000 Euro aus dem Förderprogramm Dorferneuerung 2021 des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW). Der entsprechende Zuwendungsbescheid ging kürzlich beim ehemaligen Brudermeister Reinhold Schwane ein. Reinhold Schwane reichte den Bescheid an den neuen Brudermeister Andreas Kaufmann weiter. Bei der Generalversammlung am 02.07.2021 unterrichtete der Vorstand erstmalig seine Mitglieder über die Förderung.

Das landesweite Programm fördert unter anderem die Erhaltung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen in ländlichen Räumen. „Wir haben innerhalb des Vorstandes einen Arbeitskreis gebildet, der sich ausführlich mit dem Förderprogramm beschäftigt hat.“, so Kaufmann. „Kernaufgabe war dann zu prüfen, welche Maßnahmen in der Hubertushalle erforderlich sind und gleichzeitig mit den Förderrichtlinien in Einklang stehen“. Im September 2020 konnte dann fristgerecht ein entsprechender Antrag eingereicht werden. Über die Gemeinde Ense ging der weit über 200 Seiten „dicke“ Antrag zur Bezirksregierung Arnsberg, die wiederum den Antrag auf Vollständigkeit geprüft und an das MHKBG NRW zur Entscheidung weitergeleitet hat. „Die Freude war riesig, als wir erfahren haben, dass unsere Hubertushalle in die Projekte, die gefördert werden, aufgenommen wurde.“, so ein glücklicher Brudermeister.

Ein großer Dank gilt dem Enser Landtagsabgeordneten Heinrich Frieling, der die Niederenser Schützen auf den Fördertopf aufmerksam gemacht und sich im Laufe des Verfahrens stetig nach dem aktuellen Stand erkundigt hatte. Bei einem aktuellen Ortstermin zeigten Vertreter des Vorstandes dem heimischen CDU-Politiker vor Ort die Bereiche, in denen die Fördermittel fließen sollen.

Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf ca. 250.000 Euro netto. Die Schützenbruderschaft erhält somit 65 % der Kosten als Zuwendung. Der Eigenanteil des Vereins liegt bei ca. 90.000 Euro. Ein Großteil der Kosten soll in die Sanierung des Daches der Hubertushalle fließen. Außerdem soll der Speiseraum saniert werden. Durch den Umbau der ehemaligen Küche in Sanitäranlagen sowie die Errichtung eines separaten Eingangs kann die Hubertushalle in Zukunft doppelt vermietet werden. „Durch diese Umbaumaßnahmen entstehen ganz neue Vermietungsmöglichkeiten.“, so Andreas Langesberg vom Arbeitskreis Hubertushalle. Im vierten Schritt soll auch das Foyer modernisiert werden. „Wir freuen uns, dass sich die Zeit, die wir in die Antragsstellung investiert haben, gelohnt hat. Die große Arbeit beginnt jedoch erst jetzt.“

Durch die Möhne-Katastrophe wurde 1943 der Bereich des Heuerwerths komplett zerstört. 1956 begann die Schützenbruderschaft mit dem Bau einer neuen Halle, die im Juli 1957 eingeweiht wurde. Durch stetige Anbau- und Renovierungsarbeiten konnte die Halle über viele Jahre im guten Zustand gehalten werden.

„Die Hubertushalle ist ein Ort der Gemeinschaft und ist seit vielen Generationen Anlaufpunkt unserer Mitglieder, den Ortsvereinen und den Niederenser Einwohnerinnen und Einwohner.“ so Andreas Langesberg.

Brudermeister Andreas Kaufmann weist abschließend darauf hin, dass in drei Jahren das 200-jährige Bestehen der Schützenbruderschaft gefeiert werden soll – dann in einer „neuen“ Hubertushalle.

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